Nasse Badesachen, langer Tag am See – und abends brennt es beim Wasserlassen
Blasenentzündungen sind kein reines Winterthema. Im Sommer häufen sie sich sogar – und das hat handfeste Gründe.
Blasenentzündungen sind kein reines Winterthema. Im Sommer häufen sie sich sogar – und das hat handfeste Gründe.
Der Tag war schön: Freibad, See, ein paar Stunden in der Sonne. Und am Abend dieses Ziehen im Unterbauch, dieser ständige Drang zur Toilette – und dann kommt kaum etwas, außer einem Brennen.
Blasenentzündungen sind kein reines Winterthema. Im Sommer häufen sie sich sogar, und das hat handfeste Gründe.
Gleich mehrere Dinge kommen zusammen. Nasse Badesachen kühlen den Unterleib über Stunden aus – Kälte lokal begünstigt, dass Keime leichter Fuß fassen. Wer bei Hitze zu wenig trinkt, spült die Blase seltener durch. Und im Freibad, am See oder auf Reisen kommt der Gang zur Toilette oft zu kurz, weil man ihn aufschiebt.
Dass Frauen deutlich häufiger betroffen sind, liegt schlicht an der Anatomie: Die Harnröhre ist kürzer, der Weg für Bakterien entsprechend kurz.
Typisch sind diese Beschwerden – einzeln oder in Kombination:
Diese vier Dinge helfen erfahrungsgemäß am schnellsten:
Bei unkomplizierten Beschwerden gibt es verschiedene Wege, die wir mit Ihnen durchgehen:
Mit Brennnessel, Goldrute oder Birkenblättern – sie können die Durchspülung unterstützen.
Etwa mit Bärentraubenblättern, Kapuzinerkresse und Meerrettich oder Goldrutenkraut. Für sie gelten jeweils eigene Anwendungshinweise und zeitliche Begrenzungen, die wir Ihnen genau erklären.
Als Nahrungsergänzung, die vor allem im Zusammenhang mit wiederkehrenden Beschwerden häufig nachgefragt wird.
Zur ĂśberbrĂĽckung, wenn das Brennen stark ist.
Was davon in Ihrer Situation infrage kommt, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrem Alter und Ihren übrigen Medikamenten ab. Genau das klären wir im Gespräch – auch unsere naturheilkundliche Beratung steht Ihnen dabei offen. Und falls Sie regelmäßig Arzneimittel einnehmen: Manche pflanzlichen Präparate vertragen sich nicht mit allem. Ein kurzer Blick auf Ihre Gesamtmedikation im Rahmen unseres Medikamenten-TÜVs schafft hier Klarheit.
Ärztlich abgeklärt gehören Fieber, Schüttelfrost oder Schmerzen in der Flanke, Blut im Urin sowie Beschwerden, die sich nach zwei bis drei Tagen nicht bessern. Das gilt ebenso in der Schwangerschaft und bei Männern, Kindern oder bekannter Nierenerkrankung oder Diabetes – damit sich Keime nicht weiter nach oben ausbreiten. Sagen Sie uns einfach, wie es Ihnen geht: Wir ordnen mit Ihnen ein, ob Selbstbehandlung passt oder ob Sie besser direkt in die Praxis gehen. Und wenn das Thema mehrmals im Jahr wiederkommt, lohnt sich der Blick über den akuten Schub hinaus – Trinkgewohnheiten, Beckenbodenmuskulatur, Hormonlage in und nach den Wechseljahren oder eine geschwächte Abwehr spielen häufig eine Rolle. Kommen Sie in einer ruhigen Minute auf uns zu, dann nehmen wir uns Zeit für das große Ganze. Wir sind für Sie da – am Marktplatz 2 in Asperg, telefonisch oder rund um die Uhr im LiveChat.
Ob Blasentee, pflanzliches Arzneimittel oder D-Mannose – wir gehen mit Ihnen durch, was in Ihrer Situation passt und worauf Sie achten sollten. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, schauen wir uns im Rahmen unseres Medikamenten-TÜVs gerne das komplette Bild an.
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